Fachärztinnen für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe, Homöopathie und Psychotherapie
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Podbielskistr. 311
(Noltemeyerbrücke)
10 von 1000 Frauen erkranken an Vorstufen des Karzinoms, 3 davon sterben daran.
Hochgerechnet bedeutet dies: Ein Mädchen, welches sich vor dem 1. Sex impfen lässt, senkt sein Risiko daran zu erkranken von 10 auf 3 und das Sterberisiko von 3 auf 1.
75% aller Menschen infizieren sich im Laufe Ihres Lebens mit den so genannten HPV Viren, die fast ausschließlich sexuell übertragen werden. Die meisten wissen es gar nicht, besonders die Männer, da die Infektion meist keine Beschwerden macht. Es handelt sich um ein schlaues Virus, denn sein Träger bemerkt oft über Jahre nicht, dass es in ihm weilt.
Da die Infektion auf natürlichem Weg (Sex) bei nur wenigen Frauen eine Immunität hinterlässt, kann man sich öfter im Leben anstecken. Bei jungen Frauen heilt die HPV Infektion zu 70% von alleine aus. Gefährdeter sind ältere Frauen ab 30 Jahren, denn das Immunsystem ist oft nicht mehr so leistungsfähig.
Es gibt mehrere HPV Virus-Typen. Sie werden der Einfachheit halber nummeriert, und sie sind alle unterschiedlich aggressiv und kommen unterschiedlich häufig vor.
kann nicht alle Virus-Typen in einem Impfstoff abdecken, aber immerhin beträgt die Schutzrate circa 80%, denn die häufigsten und aggressivsten Typen sind enthalten.
Da es sich wie bei allen gängigen Impfungen um einen Tot-Impfstoff handelt, kann der Impfstoff die Erkrankung nicht hervorrufen (anders als z. B. bei einer Rötel Impfung, die mit abgeschwächten Lebendviren durchgeführt wird).
Aus unserer Sicht ist die HPV Impfung die Erfindung des Jahrhunderts und sollte Frauen und besonders jungen Mädchen, nach Beratung, angeboten werden.
Die Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei allen anderen Impfungen auch.